• 11. August 2019

Niedersachsen erlaubt erneut Schächten

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Die niedersächsischen Behörden haben wie bereits im letzten Jahr den Muslimen auch zum diesjährigen islamischen Opferfest, welches vom 11.08. bis 15.08.2019 stattfindet, im Rahmen einer „Ausnahmeregelung“ gestattet, bis zu 200 Tiere legal ohne Betäubung zu schlachten!

Diese Ausnahmen sind im Tierschutzgesetz unter Paragraph 4a „geregelt“:

  1. Ein warmblütiges Tier darf nur geschlachtet werden, wenn es vor Beginn des Blutentzugs zum Zweck des Schlachtens betäubt worden ist.
  2. Abweichend von Absatz 1 bedarf es keiner Betäubung, wenn
    1. sie bei Notschlachtungen nach den gegebenen Umständen nicht möglich ist,
    2. die zuständige Behörde eine Ausnahmegenehmigung für ein Schlachten ohne Betäubung (Schächten) erteilt hat; sie darf die Ausnahmegenehmigung nur insoweit erteilen, als es erforderlich ist, den Bedürfnissen von Angehörigen bestimmter Religionsgemeinschaften im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu entsprechen, denen zwingende Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft das Schächten vorschreiben oder den Genuss von Fleisch nicht geschächteter Tiere untersagen oder
    3. dies als Ausnahme durch Rechtsverordnung nach § 4b Nr. 3 bestimmt ist.

Anders ausgedrückt: Es dürfen wieder massenweise Tiere aus rituellen Gründen getötet werden ohne Rücksicht auf das, was diese Tiere beim Schächten erleiden müssen.

Zwar wurde auch die diesjährige Ausnahmeregel einem Schlachthof erteilt, doch kann niemand garantieren, dass die Tiere deshalb beim Schächten weniger leiden müssen!

Nachfolgendes Video zeigt, dass es im Islam egal ist, ob das Tier vor dem Schächten Qualen erleiden muss, erst Recht ist es egal, ob das Schächten überhaupt korrekt durchgeführt wird. Dieses Video sollten sich aber nur Leute mit starken Nerven ansehen!

Quelle: Facebook

Die Tierschutzorganisation PETA übrigens stellt das Schächten auf eine Stufe mit den in Deutschland üblichen Methoden zur Schlachtung von Tieren und empfiehlt stattdessen eine rein pflanzliche Ernährung. Dazu kann ich nur sagen: Der Mensch ist ein Allesfresser, und als solcher benötigt er sowohl tierische wie auch pflanzliche Nahrung!